VERONIKA RAMSAUER

Gesunde Nahrungsmittel 

               Ökologisch verträglicher Anbau

Umweltbewusst

    

Kosmetica 

gesund und natürlich

pflanzliche Basis

ohne Nebenwirkungen

Die menschliche Haut ist nicht nur ein Sinnesorgan und Wärmeregulator, sondern hat auch wichtige Barrierefunktionen. Sie schützt den Körper vor übermäßigem Wasserverlust und vor dem Eindringen unerwünschter Substanzen.
 
Trockene Haut wird vor allem durch negative Umweltfaktoren begünstigt. Auch übermäßiger Gebrauch von stark entfettenden Seifen, Duschgels oder anderen Körperpflegemitteln sowie die altersbedingte Verlangsamung des Zellstoffwechsels und Diabetes tragen das ihre dazu bei.

Deswegen ist trockene Haut gekennzeichnet durch eine Entfettung und eine meist deutliche Veränderung der Lipidzusammensetzung in der Hornhaut. Die Haut wird dadurch dünner und ermöglicht einen erhöhten Wasserverlust. Eine Linderung dieses Zustandes durch gezielte Verbesserung der Fettversorgung kann sowohl über die Ernährung als auch durch äußere Anwendungen (Hautpflegemittel) erfolgen.

Die Vorteile von pflanzlichen Ölen in Kosmetika basieren auf den physikalischen und biochemischen Wirkungen ihrer Fettsäuren. Obwohl die Kosmetikindustrie generell den Einsatz von Fettsäuren für die Verbesserung der Hautstruktur anpreist, haben bisher lediglich Linolsäure und Gamma-Linolensäure einen nachgewiesenen therapeutischen Effekt. 
Mehrere Studien belegen, dass die krankhaften Hautveränderungen, die durch ernährungsbedingten Mangel an essenziellen Fettsäuren entstehen, durch äußerliche Anwendung rückgängig gemacht werden können.

Auch kosmetische Hautprobleme wie trockene, schuppige oder rissige Haut sprechen auf eine äußerliche Anwendung von essentiellen Fettsäuran an. Ungesättigte Fettsäuren haben eine verbesserte Gleiteigenschaft und lindernde bzw. feuchtigkeitsspendende Eigenschaften. Durch ihre Beweglichkeit können mehrfach gesättigte Fettsäuren dem andauernden Verlust der natürlichen Barriere-Substanz der Haut entgegenwirken und dadurch übermäßigen Feuchtigkeitsverlust und Austrocknung und Aufspringen der Haut verhindern. Auch die altersbedingte Verlangsamung des Zellstoffwechsels kann durch äußerliche Anwendung zur Wiederherstellung der Hautlipide beitragen und damit sichtbaren Hautalterungserscheinungen entgegenwirken.

Besonderen Erfolg bringt die Anwendung von Kosmetika auch für dermatologische Erkrankungen. Allen voran Neurodermitis, Psoriasis, Dermatitis. Die Verwendung von Hanföl führt zu einer signifikanten Erhöhung des GLA-Spiegels (Gamma -Linolsäure).

Bei Neurodermitis z. B. besteht ein Defekt durch die verminderte Aktivität des Enzyms Delta-6-Desaturase, das die Umwandlung von Linolsäure in GLA katalysiert, wodurch ein GLA-Mangel entsteht. Letztendlich unterbleibt eine ausreichende Prostanglandinbildung. Durch Gamma-Linolsäure kann der Enzymdefekt umgangen und der GLA- Mangel ausgeglichen werden. Darum ist bei diesen Erkrankungen auf äußerliche wie auch innerliche Anwendung zu achten.

Bei Kosmetikprodukten mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren sind ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich der Geschmeidigkeit und Gleitfähigkeit zu beobachten. Bei externer Applikation lindern mehrfach ungesättigte Fettsäuren Probleme bei trockener Haut und kompensieren den Alterungsprozess der Haut.

Hanfkosmetik kann von jedem angewendet werden, 
es sind keinerlei Nebenwirkungen beobachtet worden.